Adventure & Trekking in der Mongolei
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Mireille und Christian bei Freunden an einer Zeremonie zu Ehren ihrer Hochzeit

Mireille und Christian Wolff-Musy als Reiseleiter in der Mongolei
„„Alle Jahre wieder…“, heisst es für Mireille Wolff-Musy und ihren Ehemann Christian Wolff, Geschäftsführer einer Arbeitsstellenvermittlung, die Koffer zu packen. Dann nämlich gilt es aufzubrechen in das Abenteuer Mongolei. Durch ihr Reise-Unternehmen TrekMongolia GmbH sind die beiden bereits seit 1999 jedes Jahr zwischen Juni und August gleichzeitig Reiseleiter, Betreuer, Übersetzer, Pflegepersonal, Ratgeber und nicht zuletzt Bindeglied zwischen zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit TrekMongolia GmbH haben sich Mireille und Christian Wolff einen grossen Traum erfüllt. Sie bieten Naturliebhabern, Pferdefreunden wie auch Sportbegeisterten, die Interesse an anderen Kulturen haben, aussergewöhnliche Reisen an, fernab von touristischen Pfaden, bei einem Volk, für welches „Luxus“ noch ein Fremdwort ist und bei welchem die Reisenden die einmalige Möglichkeit erhalten, als Gast am Nomadenleben und dessen Traditionen teilzunehmen.

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Christian & Blanco Mireille & Sternchen
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Seit dem 9. Januar 2004 zu dritt – im Sommer 2004 trat Robin seine erste grosse Reise mit uns an
Und ab dem 11. März 2005 zu viert –
im Sommer 2005 war auch schon Jay in der weiten Welt unterwegs
Jay mit Bat Bayar Jay mit Bat Bayar
Jay mit Bat Bayar
Robin mit Batchu Robin und Jay
Robin mit Batchu Robin und Jay
Cyan
Cian, geboren am 24.06.2008

… wie alles begann
Am Anfang stand die Idee, als Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit im Büro etwas „total anderes“ tun zu wollen; einer gemeinsamen Tätigkeit nachzugehen. Als wir dann im Rahmen einer Weltreise die Schönheit der Mongolei kennen lernen durften, waren wir davon so fasziniert, dass uns plötzlich klar wurde, dass dieses „andere“ nun gefunden war. 1999 gründeten wir unser Reise-Unternehmen TrekMongolia GmbH, mit den Zielen, unsere positiven Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen und diesen eine der westlichen Zivilisation völlig fremden, noch sehr unberührten Welt zeigen zu dürfen. TrekMongolia GmbH legt viel Wert auf ein möglichst individuelles Reisen innerhalb kleiner Gruppen, die alle von Mireille und/oder Christian persönlich betreut werden. Die Touren werden von Guides unterstützt, die grosse Kenntnisse des Landes haben und in jeder Situation eine sehr wertvolle Hilfe sind. Alle Guides sind Nomaden, mit welchen in den vergangenen Jahren grossartige und sehr wertvolle Freundschaften geschlossen wurden. Diese Kontakte ermöglichen den Gästen einmalige Begegnungen und Erlebnisse. Wir sind der Meinung, dass der Kontakt und die Beziehungen zu den Menschen, den Nomaden dieses Landes, ein sehr wichtiger Teil dieser Reisen sind. Denn diese Menschen und ihre alte, reiche Kultur machen nebst dem Abenteuer und den grossartigen Landschaften aus dieser Reise für die allermeisten Personen das Erlebnis unvergesslich !

… den Aufbau
Der Start war hart. Es reichte nicht, „nur“ das Geschäft zu gründen – mit dem ganzen damit verbundenen administrativen Teil. Das grösste Abenteuer bestand nämlich darin, das Vertrauen der lokalen Bevölkerung zu gewinnen, um sie für unser Projekt zu begeistern. Ihnen aufzuzeigen, dass dadurch für die einheimische Bevölkerung neue Einkommensquellen geschaffen würden, welche z. B. für Ausbildungen, Spitalaufenthalte, die Erhaltung des Nationalparks und vieles mehr eingesetzt werden können. Da wir auf die Nomaden als Guides angewiesen sind, mussten wir sie vor allem auch mit vielen westlichen Werten, darunter z. B. Pünktlichkeit, vertraut machen. Da für die Nomaden unser westliches Zeitgefühl nicht existiert, war es ganz besonders schwierig, ihnen zu veranschaulichen, weshalb ein Trek z. B. um 10.00 Uhr starten muss. Ihr Vertrauen wurde mitunter erlangt, indem wir unsere Versprechen immer einhielten und die Guides plötzlich Zukunft in ihrer Arbeit sahen. Und zwar der Arbeit, die sie am besten und natürlichsten verrichten.

… das Team
Jede Reise besteht aus 8 bis max. 10 Reisenden und wird von Erke, Übersetzerin mongolisch-englisch, und zum Teil von Mireille und/oder Christian geleitet. Hinzu begleiten die Reisegruppe jeweils 1 Koch, Bagy, und je nach Anzahl Teilnehmern zwischen 3 bis 8 Guides. Nicht zu vergessen für jede Person 1 Reitpferd sowie je 1 Packpferd (Material wie z.B. Zelte, Lebensmittel, Medikamente usw.).

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Tom Baatar Bat Baatar
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Bagy, der *****-Koch
Bagy & Sky
Biamba Mona
Davaaniam Tulga

… die Menschen
Wir haben auf unseren Reisen selten Menschen wie die Mongolen kennen gelernt, derart fröhlich und humorvoll. Auch die enorme Gastfreundlichkeit und ihr sehr ausgeprägter Familiensinn sind einzigartig. Die Nomaden sind auch äusserst hartgesottene Naturmenschen. Im Gegensatz zu uns haben sie – bereits im Kindesalter – einen viel höheren Schmerz-Level und ein völlig anderes Kälteempfinden; ihnen ist schlichtweg egal, ob sie von Regen und Schnee durchnässt werden könnten. Auch Verletzungen halten sie viel besser aus als unsereins, zumal sie keine Medikamente oder Verbandsmaterial besitzen. Auf unseren Touren haben wir deshalb schon unzählige Menschen verarztet.

Unsere “Etsch“, mongolisch Mutter, die uns adoptiert hat

… das Land
Die Mongolei bietet für viele etwas, doch ganz besonders von diesem Land fasziniert sind Natur- und Pferdeliebhaber sowie Abenteuerlustige. Über die Weiten der Steppen ziehen grosse Herden von Pferden; insgesamt über 2,5 Millionen an der Zahl. So sitzen Nomaden-Kinder in der Mongolei noch bevor sie richtig gehen können schon auf einem Pferderücken. Aber auch andere Tiere, welche in unseren Gefilden nicht vorhanden sind, trifft man in der Mongolei an, wie Yaks, Kamele und Rentiere.
Was die Landschaft betrifft, so findet man nebst der eindrücklichen Wüste Gobi mit ihren mächtigen Sanddünen auch Zedernwälder, Gras- und Hügellandschaften, riesige Felsformationen aber auch Flüsse und Seen, und nicht zu vergessen sogar grosse Städte wie die Hauptstadt Ulan Bator.
Zum Klima ist zu sagen, dass es im Winter bitterkalt wird (bis zu -40 Grad Celsius) und nicht selten auch Schneestürme wehen. Im Sommer wird es hingegen erstaunlich warm, bis zu +30 Grad Celsius. Der Sommer dauert in der Regel jedoch maximal 2,5 Monate, gefolgt von einem kurzen Herbst, einem langen Winter sowie einem kurzen Frühling. Doch trotz der langen kalten Winter zählt man in der Mongolei sage und schreibe 250 sonnige Tage im Jahr, wodurch sich vielleicht das ebenso sonnige Gemüt der Einheimischen erklären lässt.

… ein eindrückliches Erlebnis von Mireille
Ich habe zahlreiche unvergessliche und äusserst eindrückliche Momente erleben dürfen. Was mir jedoch immer wieder auffällt: auf den Treks, fernab jeglicher Zivilisation, müssen oft Entscheide getroffen werden, von denen ein Mensch im „normalen“ europäischen Berufsalltag üblicherweise verschont bleibt, wie z. B. Entscheide über Leben und Tod. Eines meiner eindrücklichsten Erlebnisse war im Rahmen eines Treks, den ich selber leitete. Ich wurde eines abends vom ältesten der Guides eingeladen, Familienangehörige aus der Gegend zu besuchen. Da die Nomaden ihre „Ältesten“ als höchste Respektperson ansehen, war diese Einladung für mich eine besondere Ehre. Und überwältigend war der Umstand, dass ich als Fremde, die sich nur in Brocken verständigen kann, derart herzlich in diese Familie aufgenommen wurde. Ich habe mich, obwohl aufgrund der Sprachdifferenzen nur eine minimale Kommunikation möglich war, so richtig rundum wohl gefühlt.

 

… über Parallelen zu unseren Tätigkeiten in der Schweiz
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als ob die beiden Tätigkeiten nicht viel miteinander gemeinsam haben, so legte nicht zuletzt die Arbeit bei den heutigen sowie ehemaligen Arbeitgebern die Basis dafür, dass TrekMongolia GmbH nicht nur ein Traum blieb, sondern bis heute besteht und erfolgreich ist. Aus der kaufmännischen Berufserfahrung stammt ein sehr hilfsreiches Paket was Organisationssinn, Verantwortungsbewusstsein, Führungserfahrung, präzises Arbeiten, Termine einhalten, kundenorientiertes Denken usw. betrifft.
Das Privatleben : Zeit steht an hoher Stelle : Zeit für die Familie und die Freunde und auch viel Zeit für die Vierbeiner der Familie Wolff : Agustino, ein Andalusier-Wallach und Simbat, der Dalmatiner-Rüde.
Reisen, Abenteuer, Pferde, Tiere im allgemeinen : Reisen und Pferde liegen in unseren Wurzeln und das Fernweh packt uns immer wieder. Auch in der Mongolei legen wir sehr viel Wert auf das Wohlergehen unserer eigenen Pferde sowie der Pferde der Nomaden, die wir für unsere Trekkings dazu mieten.
Viele interessante und wertvolle Austausche haben mit Züchtern in der letzten Jahren statt gefunden. Besonders von den Züchtern ihren Pferden gegenüber haben wir viel Wissen und Respekt erfahren. Doch auch grosses Interesse gegenüber neuem und anderen Ideen über Pferdezucht, -haltung und -ausbildung.
Die Züchter wie die anderen Nomaden, die alle Pferde zur Arbeit halten, sind sehr offen für neues und andere Pferde-Kulturen.
Wir haben junge Pferde geschenkt erhalten, die wir auf „unsere Art“ eingeritten haben. Es wurde uns stets viel Respekt und Anerkennung für unsere Arbeit mit den Pferden entgegen gebracht und so mancher Mongole hat sich einiges davon genommen.

… über ihre Zukunftspläne
Unser Ziel ist es, langfristig sicherzustellen, dass das von uns Aufgebaute auf jeden Fall weiterhin besteht, unabhängig von unserem zeitlichen Engagement.
In den vergangenen 7 Jahren haben wir viele wertvolle Kontakte geknüpft. Dank dem hat unser
TrekMongolia GmbH Team seit Sommer 2005 eine Person vor Ort, die selbständig in unserem Namen Touren führt. Dies ist Erke. Erke ist eine sehr engagierte und höchst zuverlässige junge Frau, die eng mit uns zusammen arbeitet. Erke hat unser absolutes Vertrauen und wir sind sehr stolz, dass sie zu unserem Team zählt !

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Lara, Begleitperson & Betreuerin
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 Laras Isländer Stjörni 1989-2015 Laras mongolisches Pferd Jijig Od (Kleiner Stern)
  Sommer 2011
Robin & Singee Mireille mit Robin & Jay,
meine zwei älteren Söhne
Robin & Cian, “ Nr. 1 + 3 “ der kleinen Wölffe Jay auf dem Familien-Trek
Familien-Trek
(Papa ist der Photograf und Cian schläft)
Mireille with Sternchen, my Mongolian horse