Adventure & Trekking in der Mongolei
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Reiseberichte 2013

Juli 2013

Aus Marcel wurde Damp

Es ist heute der 19. September, ich schaue zum Vollmond auf und denke wehmütig zurück an den
23. Juli, unseren letzten Abend am Lagerfeuer. Wir haben mongolische und schweizerische Lieder gesungen, unzählige Gruppenfotos mit den Guides geschossen, Fotos von unseren Pferden mit dem Vollmond im Hintergrund. Ja dieser Mond, schon zu Beginn unseres Treks hat er uns begleitet und wir wussten am letzten Abend wird er in seiner vollen Grösse erscheinen.
Ganz anders der 1. Tag in Ulan Bator, das Verkehrschaos, der Platzregen, der die Strasse überflutete, der torkelnde Heimkehrer, der darin ein unfreiwilliges Vollbad nahm. All dies mit einer wundervollen Odko, die uns die schönsten Plätze, Museen und Restaurants zeigte, die Stadt von ihrer schönsten Seite.
Nach einem ruhigen Flug erreichten wir Mörön, wo uns Bagy und Sodoo begrüssten. Wir fuhren auf einer Strasse, die keine war, dann auf dem Highway de Luxe, wo wir schon bald die ersten Wildtiere erblickten. Zuerst Kamele dann Rentiere, später Jaks und Pferde. Endlich erreichten wir den Hovsgol See. Wir fuhren an vielen Camps vorbei und beim schönsten durften wir aussteigen. Wow, da stand unser Ger Nr. 3 !!!
Anstelle zu duschen stürzten wir Männer uns in den See, uhuuuu nur 13°
Am nächsten Tag war es endlich soweit, da standen unzählige Pferde und unsere Guides, ich durfte zu Baji und würde zum 1. Mal in meinem Leben auf einem Pferd sitzen. Schon bald zogen wir los, auf unseren noch namenlosen Pferden, ich taufte meines dann Rambo, leider wusste keiner von den Guides wer das ist.
Was wir dann erlebten ist in den anderen Berichten ausführlich beschrieben. Nein, da war noch was, am zweiten Abend bekamen wir alle unsere mongolischen Namen, eine paar bedeuteten was, andere nichts. Ich wurde zu Damp, was wohl bedeutet „der Grosse der nicht reiten kann“.

Liebe Mireille, ich danke dir vielmals, dass du uns all das ermöglicht hast!

Marcel, Schweiz


Juillet 2013

Le voyage en Mongolie s’est super bien passé, les enfants étaient ravis et ne parlent que du prochain voyage „l’année prochaine“.
Le trek était vraiment bien adapté aux âges différents des enfants. Le seul regret que j’avais c’est de n’avoir pas pu quitter davantage les rivages du lac.
Les guides étaient vraiment super, vraiment très fiables. Je n’ai pas eu la moindre crainte de laisser la cadette dans les mains de l’un d’eux.
Les enfants ont eu un super contact avec eux et particulièrement avec un tout jeune nommé Arusha.
La traductrice-cuisinière était aussi très bien nous avons eu un bon contact avec elle. Elle faisait de la cuisine avec peu de viande ce qui nous convenait très bien, mais moins aux autres guides semblait-il.

Famille Kernen, Suisse


Juli 2013

Im November 2011 haben wir von TrekMongolia erfahren. Es wurde für uns zum Traum und wir planten schon bald, diesen für uns zu verwirklichen. Anderthalb Jahre später war es dann soweit –  wir konnten es kaum erwarten.
Das Abenteuer begann..
Odko hat uns am Flughafen abgeholt. Sie hat uns die Stadt gezeigt, uns viele Informationen gegeben und uns kulinarisch verwöhnt. Durch Ihre liebenswerte und aufmerksame Art wurde der Aufenthalt sehr spannend und schön. Sie war immer zur Stelle und sehr zuverlässig. Schön, so empfangen zu werden!

In Mörön wurden wir von Bagy und Soodo abgeholt. Gana erwartete uns im Camp und wir bezogen unsere tollen Ger’s.  Gana hat uns sehr viel erzählt und uns viele Informationen gegeben. Er war immer hilfsbereit und lustig. Er hat die Pferde sehr, sehr gut ausgewählt und weiss, wie man mit Menschen umgeht.

Was wir in diesen Tagen erleben durften, können wir kaum in Worte fassen. Wir sind noch nie solch liebenswerten, vertrauenswürdigen und guten Menschen begegnet. Ihre Fröhlichkeit war so ansteckend und ihr Lachen klingt jetzt noch in unseren Ohren. Unsere Guides waren immer sofort zur Stelle, wenn wir mit unseren Pferdchen kamen (wir tauften sie Wuschel, Füchsli und Rambo) . Sie waren immer gut gelaunt, haben immer gelacht und uns immer geholfen. Jeden Morgen brachten sie unsere Pferdchen gesattelt und bereit für einen neuen Tag. Sie hatten immer ein Auge drauf, dass alles gut sass und mahnten uns auch immer zu trinken, wenn wir Pause machten. Bajii, Dawaa, Digi, Mona, Ganbileg, Polto und Tulga führten uns. Sie machten dies mit so einer Leichtigkeit und so einer grossen Freude, dass jeder Tag wunderschön wurde. Ihre Art und ihr Umgang mit den Pferden sind phänomenal. Sie reagierten in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt super gut. Während dem reiten haben sie stets gesungen und mit uns gelacht; sie waren aber auch Aufmerksam und immer darauf bedacht, dass nichts passiert. Sie gingen auf unsere Wünsche ein und  ermöglichten alles, was sie konnten.

Auch wenn wir ihre Sprache nicht verstehen, hatten wir eine wunderschöne und unvergessliche Zeit. Jeden Abend haben uns die Guides ein Feuer gemacht und haben uns ihre schönen Lieder vorgesungen und mit uns Karten gespielt. Sodoo hat auch viel gearbeitet und Bagy beim kochen geholfen. Was Bagy uns gezaubert hat lies uns jeden Tag wieder aufs Neue staunen. Er kocht fantastisch und mit den doch bescheidenen Mitteln kocht er Gerichte, die traumhaft sind! Keine Ahnung, wie er das hinkriegt – für uns war er ein Held!! Er ist ein ganz liebenswerter und toller Mensch; immer waren Frühstück und Lunchböxli parat am Morgen. „Tea-time“ nach dem Ritt war immer ein Highlight und das Abendessen köstlich. Das wir Schaffleisch wohl in Zukunft meiden, hat andere Gründe.

Abschliessend können wir nur sagen, dass die Reise traumhaft, unvergesslich und wunderschön war! Die Menschen die wir kennenlernen durften, die unberührte und ursprüngliche Wildnis, die Abgeschiedenheit und die vielen Erlebnisse werden uns immer in Erinnerung bleiben.

Ihr habt uns unseren Traum leben lassen! Merci………

Nun sind wir schon wieder eine Weile zu Hause. Der Alltag hat einen schnell wieder, aber die Erinnerungen und Eindrücke von unserer Reise sind noch immer sehr präsent und wir wissen, dass sie nachhaltig sein werden.

Wir möchten uns bei Mireille und Christian ganz herzlich für alles bedanken. Es hat alles super geklappt und war spitzenmässig organisiert. Wir sind von der ganzen Reise sehr beeindruckt und dankbar, dass wir diese dank ihnen erleben durften.

Andrea, Christine und Marcel, Schweiz


Juli 2013

Über ein halbes Jahr lang liefen bei mir die Vorbereitungen für mein bisher größtes Abenteuer – 12 Tage reiten in der Mongolei. Ich habe geplant, gebucht, eingekauft, Reisepass und Visum beantragt und irgendwie war alles immer so abstrakt und weit weg. Und am 6. Juli ging es dann endlich los.
In der Mongolei angekommen, traf ich bereits am Flughafen auf einen Teil meiner Reisegruppe von insgesamt 9 Leuten. Wir haben uns – zum Glück – von Anfang an gut verstanden, auch wenn ich mit dem Schweizerdeutsch anfangs schon so meine Probleme hatte.
UB ist eine lebendige und laute Stadt mit chaotischen Verkehrsverhältnissen, aber mit einem ganz eigenen Charme, den man erst auf den 2. oder 3. Blick erkennt. Nicht zuletzt wegen Odko und unserem Fahrer sind die ersten Tage in der Mongolei eine schöne Einstimmung auf unseren Trek gewesen.
Per „Mini- Flugzeug“ mit 38 Sitzplätzen und Allrad-Reisebus über Stock und Stein (im wahrsten Sinne!) ging es dann ins Camp Toilogt, nun als vollständige, 9-köpfige Reisegruppe. Während der Fahrt haben wir Kamele, Pferde, Yak und Rentiere gesehen- was für eine Begrüßung!
Im Camp bezogen wir unsere Gers und bekamen erste Infos über unseren Trek – welchen Weg wir einschlagen, wann wir unsere Pferde kennen lernen, wie so ein typischer Trek-Tag verläuft. Da schon einige Pferde rund ums Camp verteilt angebunden waren oder frei herum liefen, haben wir uns schon gefragt, welches denn zu uns gehören würde. In der 2. Nacht wurde vergessen, das Tor zum Camp zu schließen, so dass eine Herde Pferde auf das Campgelände kam und dort leise Gras rupfend die Nacht verbrachte. Dieses Geräusch sollte uns noch öfter begegnen…
Beim ersten Ausritt lernten wir dann unsere Pferde und unsere Guides kennen. Die Pferde hatten keine Namen und die von unseren Guides klangen zu diesem Zeitpunkt noch unaussprechlich in unseren Ohren.  Insgesamt waren wir 2 Stunden unterwegs, es wurde auch galoppiert und alle waren zufrieden mit ihrem „mini myr“.
Den nächsten Tag verbrachten wir beim Naadam Fest in Khatgal mit Pferderennen, Ringen, Bogenschießen und „Shopping- Mall“, es war ein wunderschöner, bunter Tag mit einer Menge Eindrücken und Souvenirs.
Und dann ging es endlich los- 33 Pferde und 18 Menschen machten sich auf ins Abenteuer. Wir waren schon eine beeindruckend große Gruppe, die von dannen zog. Was dann folgte waren 12 Tage voller Abwechslung, stetig wechselnder Landschaften, rasanten Galoppaden durch die Steppe (die, die wollten und konnten), wunderschöne Naturschauspiele, unglaublich gastfreundliche Menschen, viel Gelächter und Freude, Gesang am Lagerfeuer, eine Wahnsinns-Küche gezaubert von Bagy, immer wieder erstaunlichen Pferden und einer sehr gut funktionierenden Gruppendynamik. Was ich erlebt habe, lässt sich kaum in Worte fassen, das MUSS man einfach selber erleben. Ich kann nur sagen, dass alle Bedenken im Vorfeld zur Reise (Hygiene, Toilette und Dusche, Essen, mehrstündiges Reiten über so viele Tage schaffe ich das überhaupt usw.) völlig unnötig waren.
Unsere Guides waren und sind einfach großartig gewesen, haben uns sicher und mit viel Spaß an der Sache durch „ihre“ Mongolei geführt und am Ende waren es nicht mehr „die Guides“ und „die Touristen“, sondern „wir“ als eine Gruppe. Schon vor Ende des Treks stand deswegen für mich fest – „Heute ist nicht aller Tage – ich komm wieder, keine Frage!“

Jessica, Deutschland


Juli 2013

Zum Glück hat es sich nicht um strammes Konvoi-Reiten gehandelt, wir konnten so das zivilisationsbefreite Terrain und den herrlich weiten Himmel viiiel besser und freier geniessen. Und die archaischen Aspekte, die in eine solche Reise ja sozusagen „automatisch eingebaut“ sind, machen, etwas Gelassenheit und Situationshumor vorausgesetzt, erst die Würze aus.

Ich fand übrigens die Reihenfolge des ganzen Ablaufs sehr gut: Der Folklore-Abend ganz zum Schluss im Camp war nach dem Wanderritt viel aufschlussreicher, als es davor hätte sein können. Ich habe in der Musik die ganze Landschaft gehört! Und der allerletzte Abend in Odkos Lokal (danke für die Einladung!!) war auch super. Witzig, mit diesem deutschen Touch. Es war sozusagen eine sanfte Rückführung.

Die Vorbereitungscheckliste war auch nahezu perfekt. (Vielleicht müsste man dort aber noch das Klopapier dazunehmen, oder aber pro Person eine Rolle mehr abgeben. Also, für die Männer hat’s ja schon gereicht, aber wir Frauen reinigen uns ja nach jedem kleinen Geschäftli, dann ist eine einzige Rolle knapp… Aber eben, man konnte sich ja dann beim Männervorrat bedienen …)

Alles in allem sind wir sehr happy mit diesen Ferien !

Nora & Bruno, Schweiz


August 2013

Liebe Mireille,

jetzt bin ich seit 6 Tagen zu Hause und meine Seele ist noch immer in der Mongolei !
Was habe ich geweint, als wir das Camp verliessen ….

Für mich hat das ganze Paket einfach nur gestimmt ! Mit meinen Erwartungen habe ich mich kurz gehalten – einfach mal schauen, was da auf mich zu kommt. Und – ich war und bin überwältigt vom Erlebten !

Die Organisation von Odka über die Guides, Gana, den Koch, die Pferde ….. einfach alles hat gepasst. Und ich hatte ( das denken wohl alle ) das beste Pferd von allen ! Obwohl ich Anfängerin war kam ich total gut zurecht ! Das Galoppieren über Kilometer lange Strecken war sowas von toll !!!!! Und auch die stillen, ruhigen Momente im Schritt habe ich total genossen.
Der Koch verwöhnte uns mit total feinem Essen und die Guides fanden die gute Mischung zwischen Hilfestellung und selber ausprobieren lassen. Gana vertraute ich von Anfang an zu 100%.
Die Ausrüstung ( Zelte, Taschen … ) fand ich enorm situationsgerecht und Qualitativ hochstehend !
Ich gratuliere dir zu Deiner Arbeit ( Pionierarbeit ? ), die du da mit den Localpeople geleistet hast !

Vielen Dank für diese tollen Ferien, diese tolle Erlebnisse. Ich werde dich/euch weiter empfehlen- keine Frage !!! Und ich selber – naja, ich werde die Mongolei wieder besuchen, das ist klar !!!

Herzlich,

Jasmin


August 2013

Eine Reise in die Mongolei, ist auch eine Reise zu sich. Das Land steht im Wendepunkt zwischen sich dem Westen öffnen und dem bewahren der Traditionen. Im Herzen sind die meisten Nomaden geblieben.

Wer sich einlässt auf namenlosen, wilden Pferden, durch die grüne saftige Natur, entlang der Seen und über Bergketten zu reisen, der lernt nicht nur neue Möglichkeiten als der englische Reitstiel, sondern der kramt alte Schullieder und Kartenspiele am Lagerfeuer hervor, und erfährt sehr viel Herzlich- und Leichtigkeit. Achtung, beansprucht sehr die Lachmuskeln.

Kulinarisch kaum zu übertreffen, mehrere Gerichte und frisches Brot auf kleinen Feuerstellen liebevoll zubereitet. (Allergiker, Vegetarier oder Magenskeptiker brauchen sich da keine Sorgen zu machen). Das alles in Mitten der Natur, an die wir uns Städter zuerst wieder gewöhnen müssen – wie erstaunt über Pünktlich- und Sauberkeit.Wie spannend nie genau zu wissen, wo wir am Abend das Zelt aufbauen, sich treiben lassen, weg von unserer hektischen mit Terminen bestimmten chronologischen Zeit.

Neben all dem Schönen ist aber auch nicht zu vergessen, dass man als Gruppe unterwegs ist. Von einander Abhängig und auch auf jeden einzelnen angewiesen. Nicht jeder braucht den gleichen Raum, jeder hat seine individuelle Grenze. Das Freiheitsgefühl, beim Galoppieren über die Weiten verleitet einem zu vergessen, dass wir in einer Symbiose mit einem Lebewesen sind, das Gelände ist teilweise auch uneben, steile Hänge, reiten über Steine und durch Sumpf. Das Pferd ist sich das gewohnt, wir müssen da schon etwas achtsamer sein. Aber es lohnt sich!

Danke für euren Mut, Kraft, Mühe und Geduld. Für eure Vision dem Land eine Grundlage zum Wachsen aus eigener Kraft zu geben.
In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute. Ich werde und habe eure Organisation schon weiterempfohlen und bin mir sicher, dass ich erneut in das Land der grossen blauen Wolken reisen werde.

Andrea alias Tsetsegee, Schweiz


Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer!

Bestimmt nimmst Du nach Deiner Reise in die Mongolei manch schönes Erlebnis mit nach Hause. An dieser Stelle möchten wir Dir nochmals recht herzlich für Deine Teilnahme und Deinen wichtigen Beitrag zu unvergesslichen Momenten danken!

Damit auch andere Naturliebhaber und Pferdefreunde über Deine Eindrücke und Abenteuer erfahren, bitten wir Dich um einen kleinen Kommentar über Deine Reise ins Land des blauen Himmels.

Wir danken Dir dafür und freuen uns auf Deinen Bericht!

Lieber Gruss, Eure Mireille und Euer Christian

Über den Autor
„Alle Jahre wieder…“, heisst es für Mireille Wolff-Musy und ihren Ehemann Christian Wolff, Geschäftsführer einer Arbeitsstellenvermittlung, die Koffer zu packen. Dann nämlich gilt es aufzubrechen in das Abenteuer Mongolei. Durch ihr Reise-Unternehmen TrekMongolia GmbH sind die beiden bereits seit 1999 jedes Jahr zwischen Juni und August gleichzeitig Reiseleiter, Betreuer, Übersetzer, Pflegepersonal, Ratgeber und nicht zuletzt Bindeglied zwischen zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit TrekMongolia GmbH haben sich Mireille und Christian Wolff einen grossen Traum erfüllt. Sie bieten Naturliebhabern, Pferdefreunden wie auch Sportbegeisterten, die Interesse an anderen Kulturen haben, aussergewöhnliche Reisen an, fernab von touristischen Pfaden, bei einem Volk, für welches „Luxus“ noch ein Fremdwort ist und bei welchem die Reisenden die einmalige Möglichkeit erhalten, als Gast am Nomadenleben und dessen Traditionen teilzunehmen.

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