Adventure & Trekking in der Mongolei
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Reiseberichte 2008

Kommentar : 

Juni 2008

Die Reise hat uns sehr gut gefallen.
Es war alles gut organisiert, wir haben uns immer wohl gefühlt und das Reiseprogramm war gut zusammengestellt.

Das Camp war super !
Die Leute sehr freundlich – man hat sich gut um uns gekümmert. Das Essen war überraschend gut.

Wir konnten uns keinen besseren Reiseführer als Dashka wünschen. Er sprach super Deutsch, war extrem hilfsbereit, aufmerksam und einfühlsam. Durch sein fundiertes Wissen über Land und Leute konnte er alle unsere Fragen beantworten und hat uns so die mongolische Kultur auch näher gebracht.

Auch unser Fahrer Biambia war sehr herzlich und wir haben uns sehr sicher gefühlt während den Fahrten durch die Mongolei. Auch er hat sich immer gut um uns gekümmert !

Wir werden diese Reise nie vergessen und jederzeit weiter empfehlen !

Hans Treml, Nina Treml, Vera Matta, Schweiz

PS : der einzige Kritikpunkt : Die Pferde in der Mongolei scheinen uns ein wenig zu dünn.


Juli 2008

Mein Traum, einmal über eine Hochebene zu reisen (Tibet, Mongolei …) wurde Wirklichkeit. Da Mireille und Christian selber  schon in der Mongolei lebten, Land, Leute und Pferde kennen, war für mich die Entscheidung klar.

Nun, 2 Monate nach der Reise, denke ich noch sehr oft und sehr gerne zurück: An das eindrückliche, raue, weite Land, die Herzlichkeit der Mongolen, die Hilfsbereitschaft unserer Guides, die Ausdauer und die durch /über alles laufenden Pferde sowie speziell an meinen sehr zuvorkommenden, lieben, immer freundlichen Guide Bathuu zurück !

Der Inlandflug über diese Weiten war eindrücklich. Die anschliessende 3stündige, holprige Fahrt im gut gefederten Bus war fast endlos (zum Glück hatte ich keine Busrundreise gebucht).

Im Lager Toilogt wurden wir ganz herzlich von der sehr gut englisch sprechenden Erke empfangen. Leider erkrankte sie; ihr Ehemann führte den Trek. Für ihn wohl eine spezielle Herausforderung, die ihn manchmal recht forderte. Unser Trekking wurde auch km-mässig gekürzt.

Gruppenreisen entsprechen nicht ganz meiner Natur. Hatte aber das Glück, dank ungerader Teilnehmerzahl, ein 1er Zelt zu haben. Und, nach für mich 3 endlosen Tagen durch Lärchenwald, gelangten wir endlich auf die ersehnte Hochebene. Für mich ein eindrücklicher, nie vergessender Moment, die ersehnte Landschaft  nun erreicht zu haben. Auch gab es hier viele Gelegenheiten zum selber sein. Die Gruppe zog sich dann jeweils auseinander, somit konnte ich oft mit gutem Abstand reiten. Tägliche Wanderungen (alleine) in die Umgebung genoss ich immer sehr.

So fand ich auch Kontakt zu Mongolen ausserhalb unserer Gruppe, durfte zu Gast bei ihnen sein. Das verdanke ich hauptsächlich meinem Guide Bathuu.
Hilfsbereit waren alle, und die Guides schätzen es sehr wenn wir sie schätzen, sie mit Respekt behandeln. Herzliche Kontakte, fast ohne Sprachkenntnisse, Singen am Abend, beim Reiten ….

Bagy, unser Spitzenkoch … was er alles mit seinen 2 Pfannen auf Feuer kochen konnte. Top Internationale Küche. Auch Top Mongolisch, aber das leider zu wenig.

Wen ich speziell noch erwähnen möchte ist Odko, die sehr gut deutschsprechende, kompetente Reiseleiterin von Ulan Bator, wie auch der Chauffeur, der leider kein Englisch sprach.
Wir Mongolisch ?!?

Katharina Morgenegg, Schweiz


August 2008

Gedicht 1

Die grasenden Pferde gibt es,
angebunden und Kraft schöpfend für den nächsten Tag.

Die schwarze Erde gibt es,
salzig und lecker für’s Pferdemaul.

Den braunen Hengst gibt es,
mit stolzer Mähne und wachsamem Blick,
der der Herde sagt,
wann und wo sie baden dürfen
und wann sie fliehen müssen.

Und den weißen Hengst gibt es,
der gestern einen unserer angebundenen braven Wallache
anschnupperte und ihm dann eine knallte.

Den Wind gibt es,
der den See fein kräuselt
und die weißen Wolken über die Ebene treibt
mit einem schwarzen Gewitter im Schlepp.

Die mongolischen Führer gibt es,
arbeitsam und immer zu Späßen aufgelegt.

Ihre schönen Gesänge gibt es,
die immer seltener werden,
die vor vier Jahren die Wälder und Ebenen
erfüllten wie der Duft von Pferdeschweiß
und wildem Wermut oder anderen Kräutern.

Die beiden Jungen gibt es,
die um den Hügel herum geritten kommen,
beide kaum fünfzehn,
der eine in traditionellem Deel mit leuchtendgelber Schärpe,
der andere mit Jeans und Baseball-Käppi,
und den endlich – nach zwei Tagen ? – kackenden Touristen gibt es,
überrascht von den beiden Jungen
in Deel und Jeans
auf ihren hübschen Falben,
die kaum die Miene verziehen und sich dezent abwenden,
hin zu anderen Menschen und Schicksalen,
all das gibt es.

Gedicht 2

Unsere Jungs
haben Frau und Kind
und 30 Jahre auf dem Buckel,
sie wirken wie 15jährig großgewordene Jungen.

Ihr Lachen ist wie das Wiehern der Pferde,
die sie uns leihen und auf deren Rücken ihre Melodien erklingen,
davon die Landschaft wiederhallt über Höhen durch Täler,
durch Sümpfe und über Pässe leiten sie uns sicher durch das Gelände,
das verzauberte Land.

Verzaubert die Herzen,
darin die Wälder und Hügel tönen in zarten Melismen und trabenden Pulsen,
die Landschaft, die Jungs und die Lieder,
all das gibt es,
all das bin ich.

Gedicht 3

So oft Abschied genommen
von dem blauenden See
und den grünenden Lärchen,
den kleinen kräftigen Pferden,
den guten Geistern der Lüfte,
der Pässe und der Sümpfe
und von unseren Jungs,
den Söhnen alter Helden,
die unsere Großväter zittern ließen,
brave Nomaden mit denen wir lachten
und die wir liebten,
ungewiß ist alle Wiederkehr.

Dschingis ( Wolf Wingenfeld, Ägypten )


Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer!

Bestimmt nimmst Du nach Deiner Reise in die Mongolei manch schönes Erlebnis mit nach Hause. An dieser Stelle möchten wir Dir nochmals recht herzlich für Deine Teilnahme und Deinen wichtigen Beitrag zu unvergesslichen Momenten danken!

Damit auch andere Naturliebhaber und Pferdefreunde über Deine Eindrücke und Abenteuer erfahren, bitten wir Dich um einen kleinen Kommentar über Deine Reise ins Land des blauen Himmels.

Wir danken Dir dafür und freuen uns auf Deinen Bericht!

Lieber Gruss,

Über den Autor
„Alle Jahre wieder…“, heisst es für Mireille Wolff-Musy und ihren Ehemann Christian Wolff, Geschäftsführer einer Arbeitsstellenvermittlung, die Koffer zu packen. Dann nämlich gilt es aufzubrechen in das Abenteuer Mongolei. Durch ihr Reise-Unternehmen TrekMongolia GmbH sind die beiden bereits seit 1999 jedes Jahr zwischen Juni und August gleichzeitig Reiseleiter, Betreuer, Übersetzer, Pflegepersonal, Ratgeber und nicht zuletzt Bindeglied zwischen zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit TrekMongolia GmbH haben sich Mireille und Christian Wolff einen grossen Traum erfüllt. Sie bieten Naturliebhabern, Pferdefreunden wie auch Sportbegeisterten, die Interesse an anderen Kulturen haben, aussergewöhnliche Reisen an, fernab von touristischen Pfaden, bei einem Volk, für welches „Luxus“ noch ein Fremdwort ist und bei welchem die Reisenden die einmalige Möglichkeit erhalten, als Gast am Nomadenleben und dessen Traditionen teilzunehmen.

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