Adventure & Trekking in der Mongolei
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Reiseberichte 2004

Toilogt, Juli 2004

Der Duft der Wiesen und Laerchenwaelder, das Farbenspiel des Hovsgol-Sees, der weite Blick ueber die Grasssteppe in die Berge, das Geraeusch der Pferdehufe, das Lachen der Mongolen, das Lagerfeuer und der Sternenhimmel …
Tausend unvergessliche Erinnerungen an das 12-taegige “Nomadenleben“ haben mich ein zweites Mal hierher gelockt.
Viel bereits vertrautes durfte ich wieder geniessen, zahlreiche neue Eindruecke sind hinzu-gekommen.
Das Zusammenspiel einer hervorragenden, persoenlich gepraegten Organisation durch Mireille und Chris, unvergleichlicher Ritte, wunderschoenen Landschaften und herzlichen, gastfreundlichen Menschen ist dazu geschaffen, ein drittes Mal wieder zu kommen.

Christina, Schweiz


Toilogt, Juli 2004

Eins mit ihrem Pferd, eins mit ihrem Land, einig mit sich selbst – so wirken die Jungs, wenn sie aus voller Inbrunst ihre Lieder singen, die von Liebe handeln, von der verstorbenen Mutter, der man noch so viel hatte sagen wollen, vom verstorbenen Vater, fuer den man noch so viel hatte tun wollen.
Man hoert aus ihnen die Weite des Hovsgol-Sees, die Weite der Taeler, die Weite der Steppe.
Rauhe Leute sind das, vom Leben gezeichnet, die Jungen mit Haenden wei von Alten – doch herzlich im Kontakt, gelassen bei Wind und Wetter, hilfsbereit zu jeder Zeit, charmant im Einzelfall, gerade heraus im allgemeinen.
Das war eine wunderschoene Reittour um den Hovsgol-See – auch wenn einzelne Reiterinnen meinten, jede Gelegenheit zum Galopp nutzen zu muessen, 12 Tage lang (als sei das Reiten !); auch wenn mein Reucken mir mehr Beschwerden machte als erwartet, bin jedenfalls sehr entschlossen, wieder zu kommen !

Wolf Wingenfeld, Aegypten


Juli 2004

Man kann sich die Weite der Landschaft kaum vorstellen – der blühenden Steppenebene, die erst in der Ferne der Berge endet, des Hovsgol-Sees, dessen anderes Ufer man nur erahnen kann … Ich habe die Weite gesehen und genossen, aber die Dimensionen doch nicht begriffen. Denn wie soll man verstehen können, dass wir in den zwei Wochen auf dem Pferd kaum einer Handvoll Menschen begegnet sind ?

Vielleicht ist es eben diese Weite, welche die Mongolen so warm und grossherzig macht. Ihre Geste, uns allen mongolische Namen zu geben, war ihr Willkommensgruss für eine gemeinsame Reise. Ihre oft gesungenen Lieder das Geschenk für unsere Heimreise. Und jedes gemeinsame Reiten, jeder gereichte Tee eine Einladung, am Rhythmus dieses weiten Landes ein Stück teilzuhaben.

Nach Hause zurückgekehrt, summe ich die Lieder unseres Treks und wünsche mir, ich würde bald wieder um den Hovsgol-See reiten. Liebe Mireille, lieber Christian, Euch tausend Dank!

Andrea, Deutschland


Juli 2004

Dieser 12-Tage-Ritt rund um den Hovsgolsee war ein wunderschönes Erlebnis. Habe lange nicht so viel Natur geschnuppert. Die Organisation fand ich sehr gut, unsere mongolischen Begleiter sehr nett und hilfsbereit, einfache, herzliche Gemüter – und nie vergessen werde ich ihre inbrünstig gesungenen Volkslieder.
Ich bin sonst kein Vollblut-Trekker, wo jedes Kleidungsstück aus einem Trekking-Katalog oder aus einem Reitbedarf-Laden stammen muss – aber diesen oder einen ähnlichen Trek im Hovsgol-Nationalpark werde ich auf jeden Fall noch einmal machen.

Wolf Wingenfeld, Kairo


Juli 2004

Ich fand das Schönste auf unserer Reise, dass ich das Gefühl hatte, für unsere mongolischen Begleiter eben nicht die x-te Touristin zu sein, sondern ein Mensch, und zwar einer, der manche Dinge nicht so gut kann wie sie. Zum Beispiel Reiten oder Holzhacken, und manches etwas besser, Schwimmen beispielsweise. Unsere Guides haben uns da unterstützt, wo wir es brauchten, aber hatten auch ihren Spaß daran, Anleitungen zum Brustschwimmen zu befolgen. Ich glaube, für sie war diese Zeit mit uns, das Singen ihrer schönen mongolischen

Lieder und unserer improvisierten Schweizer Volksliederstrophen am Lagerfeuer, das Spiel mit den Knochenwürfeln, bei dem sie immer gewannen, und natürlich das Reiten ebenfalls eine schöne Zeit.

Silke, Deutschland


Toilogt, August 2004

Zum ersten Mal auf dem Pferd. Und das gleich 12 Tage lang !
Meine Kinder traben und galoppieren lachend und singend davon. Was soll’s !
Ich gehe mit meinem trittsicheren Pferd in meinem eigenen Tempo über Stock und Stein, durchquere Flüsse, trabe inmitten der Packpferde durch den Wald …
Und immer wenn ich müde oder unsicher bin, ist da ein achtsamer Guide zugegen, der mir ein Lachen oder seine Hilfe anbietet.
Und so kann die Stille und Weite dieses Landes in mich hineindringen, auch wenn die Gelenke manchmal schmerzen.

Verena, Schweiz


Toilogt, August 2004

Am dritten Tag fühlen sich schon alle viel sicherer im Sattel. Alle, Kinder, Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene traben, galoppieren wo es das Gelände zulässt.
Das Wetter trocken, Sonne wechselt mit Wolken, wir sind noch immer in den Bergen auf etwas über 2000 m ü.M.
Letzte Nacht war’s kalt, Temperatur unter 0 Grad Celsius, Frost auf der üppigen Alpwiese und auf den Zelten. Wir waren froh um unsere warmen Kleider !
Sehr viel Spass haben wir alle, insbesondere die Kids, mit unseren mongoloischen Guides. Beliebt sind Lärchenzapfenschlachten, aber auch sonst gibt’s viele Gelegenheiten, um „s’Chalb“ zu machen.
Heute Landschaft wunderschön, ein grosses Hochtal, felsig, aber auch wieder sumpfig und grün. Der Fluss mäandernd, immer wieder sind Querungen notwendig. Menschleer über Stunden, ja Tage, sind kaum menschliche Installationen sichtbar.
Dafür haufenweise Natur, kaum berührt, grossartig, wild.
Mit dem Ritt durch lichte, sonnendurchflutete Wälder, der Durchquerung weitläufiger Sümpfe, die ohne unsere trittsicheren Pferde und die umsichtigen Guides kaum zu bewältigen wären, gelangen wir von den Bergen in die flache Steppe, die uns heiss und edelweissübersät empfängt. Kraniche, Raubvögel, Eichhörnchen, Pferde, Yaks und Schafherden prägen das Bild.
Wie wohltuend und auffällig das völlige Fehlen von Motoren und anderem Zivilisationslärm.
Viel Gasfreundschaft und Herzlichkeit in den Jurten, wo auch eine so grosse Reisegesellschaft wie die unsere mit 18 Personen, fast 30 Pferden und einem Hund, problemlos empfangen und bewirtet wird.
Wir haben Glück beim Fischen, der Fang wird von unserem hervorragenden Koch gleich in den Speiseplan integriert und als Appetizer zum nächsten Lunch serviert.
Ein abwechslungreicher gut organisierter Trek unter kundiger und sorgfältiger Führung, auch mit Kindern sehr gut geeignet, in einem Land, das grossartig ist in seiner Vielfalt und viel Raum zum Atmen lässt. Der Fluss der Zeit fliesst langsam und breit und nur weniges bleibt, was wirklich wichtig ist.

Joe, Schweiz


Toilogt, August 2004

Erke, Anka, Ime, Bat, Bat Baatar, Tom Baatar, Batchu, Odlana und Biamba waren unsere Guides. Sie alle sind uns sehr ans Herz gewachsen. Wir hatten es lustig mit ihnen, sie hatten uns gut unterhalten und wir wurden gute Freunde in dieser Zeit. Bagy, unser Superkoch, war zwar kein Guide, aber wir hatten es genauso lustig mit ihm. Ein Hund, den wir Fuchs nannten, rannte uns immer hinterher und war zum knuddeln da. Das einzige Problem war das Abschiednehmen. Aber schlussendlich haben wir es doch geschafft.

Gian (12) und Fanny (11), Schweiz


Toilogt, August 2004

Zwölf Tage zu Pferd über 300 km geben eine Vorstellung davon, wie unsere eigenen Vorväter und
-mütter unterwegs waren. Beim Ritt zu neunzehnt mit 29 Pferden durch mongolische Bergtaiga und Grassteppe wird man zudem um Jahre zurück in die Bücher Karl Mays getragen. Unsere Pferde, die in der Mongolei keine Namen tragen, heissen Ricola (Lena), Tutti-Frutti (Fanny), Lucky (Miriam), Phyllis (Verena), Rüdishüli (Gian), Chico (Joe) und Paris Delta (Thomas).
Jetzt sind wir also wieder am Ufer dieses Sees, darauf Enten, deren Namen Patrick kenne würde, und Möwen. Dahinter das andere Ufer und lichte Wälder, Lärchenwälder auf 1650 m ü. M., auf der Wiese Alpenkräuter wie in den Schweizer Bergen : Edelweiss, Enzian, Margriten (weisse und lilafarbene), Anemonen. Die alte mongolische Frau, die unseren Trek begleitete, raucht Zigaretten und ich denke, dass es schade ist, dass mein Vater dieses Landschaft wohl nie in seinem noch verbleibenden Leben zu Gesicht bekommen wird, vor allem auch der kleinen Yaks und der mongolischen Kinder wegen. Ich habe vergessen, die Vergissmeinnicht zu erwähnen, die eher im verborgenen zu sehen sind.
Manches müsste noch erwähnt werden : die Gastfreundschaft in mongolischen Gers, der grosse Himmel, die Zeit, derer so viel ist. Und die gute Organisation und kundige Betreuung von allen Seiten.

Thomas, Schweiz


Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer!

Bestimmt nimmst Du nach Deiner Reise in die Mongolei manch schönes Erlebnis mit nach Hause. An dieser Stelle möchten wir Dir nochmals recht herzlich für Deine Teilnahme und Deinen wichtigen Beitrag zu unvergesslichen Momenten danken!

Damit auch andere Naturliebhaber und Pferdefreunde über Deine Eindrücke und Abenteuer erfahren, bitten wir Dich um einen kleinen Kommentar über Deine Reise ins Land des blauen Himmels.

Wir danken Dir dafür und freuen uns auf Deinen Bericht!

Lieber Gruss,

Über den Autor
„Alle Jahre wieder…“, heisst es für Mireille Wolff-Musy und ihren Ehemann Christian Wolff, Geschäftsführer einer Arbeitsstellenvermittlung, die Koffer zu packen. Dann nämlich gilt es aufzubrechen in das Abenteuer Mongolei. Durch ihr Reise-Unternehmen TrekMongolia GmbH sind die beiden bereits seit 1999 jedes Jahr zwischen Juni und August gleichzeitig Reiseleiter, Betreuer, Übersetzer, Pflegepersonal, Ratgeber und nicht zuletzt Bindeglied zwischen zwei Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit TrekMongolia GmbH haben sich Mireille und Christian Wolff einen grossen Traum erfüllt. Sie bieten Naturliebhabern, Pferdefreunden wie auch Sportbegeisterten, die Interesse an anderen Kulturen haben, aussergewöhnliche Reisen an, fernab von touristischen Pfaden, bei einem Volk, für welches „Luxus“ noch ein Fremdwort ist und bei welchem die Reisenden die einmalige Möglichkeit erhalten, als Gast am Nomadenleben und dessen Traditionen teilzunehmen.

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